HUNDE Seite 1

 
Julie
Griechischer Mischling
Hündin, kastriert, geb. 03/2009



 
Traurige fünf Jahre ist es nun schon her, seit Julie auf Grund von Überforderung bei uns abgegeben wurde. Diese Zahl ist fast so unglaublich, dass wir sie selbst kaum glauben können.

Ernsthafte Interessenten gab es in den vielen Jahren nicht wirklich. Klar, es gab mal Nachfragen für sie, aber nichts was gepasst hätte oder die Leute bereit gewesen wären vor Vermittlung schon ausgiebige Zeit in ein Kennenlernen von Julie zu investieren. Die Umstände für einen Hund wie Julie müssen zu Hause einfach passen und für einen Schützling wie sie schauen wir einfacher genauer hin, machen aber auch gleichzeitig Abstriche von üblichen Vermittlungen.

Ein Haus samt Grundstück zu bewachen… Hach, das wäre das Größte für sie. Nur darf man hier nicht erwarten, dass sie einerseits wacht und andererseits Besucher freundlich empfängt.

Wir hatten uns lange dagegen gesträubt, aber Julie´s Charaktereigenschaften lassen sehr auf einen Herdenschutzhund schließen. In ihr stecken griechische Wurzeln und hierzulande passen ihre Eigenschaften nicht immer so in das Bild wie es die Leute gerne hätten. Einerseits hören wir öfters, dass ein Hund gewünscht wird, der bewacht, aber andererseits kommen die Leute dann nicht damit klar dass man Hund und Besucher trennen oder aber regeln muss.

Auch Julie wird man beibringen können, dass Besuch in Anwesenheit ihrer Menschen akzeptiert werden muss, aber das wird nicht von alleine funktionieren. Sie ist aber in den letzten 5 Jahren schon sehr viel ruhiger geworden.

Julie geht nicht so gerne spazieren. Viel lieber liegt sie irgendwo auf einer Erhöhung und hat die Umgebung im Auge, damit ihr auch ja nichts entgeht. Auch hier können wir wieder Vergleiche mit HSH´s ziehen.

Die Vermittlung zu einem Rüden ist durchaus denkbar. Allerdings muss man sagen, dass sie bei Fremdhunden eine gewisse Anlaufzeit braucht. Kommen und direkt zusammen in den Freilauf setzen wird eher nicht möglich sein.

Julie ist also weiterhin kein Anfängerhund und auch kein Hund für einen Haushalt mit Kindern.

Sprechen Sie uns einfach an bzw. nehmen Sie Kontakt mit unserer Ansprechpartnerin Frau Bender auf. Entweder per Mail: info@tierheimzweibruecken.de oder 01 72-6 52 23 42 (wochentags ab 17 Uhr) Sie kann Ihnen weitere Infos geben und einen Kennenlerntermin mit Ihnen vereinbaren.
ID: 0276/Stand: 16.09.2013, Update: 04.11.2015
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Bernard
Staffordshire Terrier Mischling
Rüde, kastriert, geb. ca. 08/2013



Unser Berni kam ursprünglich als Fundhund mit seiner Schwester zu uns ins Tierheim. Bianca ist schon viele Monate vermittelt, nur Bernard wartet schon über eineinhalb Jahre auf eine eigene Familie. Leider bedeutet dies, dass er schon mehr als die Hälfte seines Lebens im Tierheim verbracht hat.

Dennoch können wir auch heute noch froh sein, dass Bernard zu uns kam. Seine vorherige Haltung kann nur isoliert gewesen sein. Er kannte keine Alltagssituationen und die Spaziergänge mit ihm waren sehr anstrengend. Auto´s, Hunde, andere Tiere, all das hat ihn sehr aufgeregt werden lassen. Deshalb sind wir auch immer noch der Meinung, dass man seinen Beutetrieb auch jetzt nicht fördern sollte.

Bernard ist zwar zwischenzeitlich kein Meister in Grundkommandos, aber dafür hat er dank einiger lieber Menschen, die sich in den letzten Monaten mit ihm beschäftigt haben, große Fortschritte gemacht.

Gerade im Bezug auf andere Hunde hat er gelernt sich zurück zu nehmen und nicht gleich auf Angriff zu gehen. Dennoch wird Bernard kein Hund mehr, den man ungesichert in eine Hundegruppe laufen lassen kann. Oder den man an der Leine einfach mitlaufen lässt. Er braucht eine klare Führung, weil sich ansonsten auch das Verhalten gegenüber Hunden wieder verschlechtern wird.

Menschen begegnet unser kleiner Terrier freundlich und manches Mal auch etwas zurückhaltend. Im Zwinger präsentiert er sich Besuchern sehr ruhig und gelassen.

Eine Vermittlung zu kleinen Kindern kommt für uns nicht in Frage. Katzen und Kleintiere gehören nicht zu Berni´s Freunden.

In den eigenen vier Wänden sehen wir Bernard als ruhigen Mitbewohner, dem wir mittlerweile auch durchaus zutrauen mal etwas alleine bleiben zu können.

Wir wünschen uns für Bernard liebe Menschen ab mittleren Alters, die bereits Hundeerfahrung gesammelt haben und den jungen Rüden verantwortungsbewusst halten. Ein sicher eingezäunter Garten wäre natürlich traumhaft.

Sollten Sie sich für unseren Schützling interessieren, so setzen Sie sich bitte direkt mit unserer Ansprechpartnerin Frau Bender in Verbindung. Entweder per Mail: info@tierheimzweibruecken.de oder 01 72-6 52 23 42 (wochentags ab 17 Uhr) Sie kann Ihnen weitere Infos geben und einen Kennenlerntermin mit Ihnen vereinbaren.
ID: 1098/Stand: 23.03.2014, Update: 04.11.2015
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Miro
Schnauzer-Mischling
Rüde, kastriert, geb. 2013



Unser liebenswerter Miro „feiert“ im August 2015 leider schon trauriges Einjähriges bei uns. Viele Artgenossen hat er seither ausziehen sehen und blieb leider immer wieder zurück. Niemand hat sich in den letzten Monaten ernsthaft für ihn interessiert. Schade, denn er hat schon so viele Fortschritte zu verzeichnen.

Wäre er noch in der Tötungsstation in Ungarn wo er ursprünglich mal her war, hätte er vermutlich schon einen Platz gefunden. Warum aber soll er es jetzt – nur weil er in einem deutschen Tierheim sitzt – weniger verdient haben ein Zuhause zu finden!? Auch hierzulande warten viele Fellnasen, die endlich mal in einer Familie willkommen geheißen werden wollen.

Viele Gassigeher haben bereits ihr Herz an unsere schwarze Schönheit verloren. Doch leider sind das alles Menschen, die Miro aus welchen Gründen auch immer nicht adoptieren können. Nun stellt sich uns natürlich die Frage wann sich endlich jemand in ihn verliebt der die Möglichkeit hat ihn aufzunehmen.

Katzen und Kleintiere sollten nicht in seinem neuen Zuhause vorhanden sein. Er hat Jagdtrieb, an dem es noch zu arbeiten gilt.

Den Weg zurück in den Zwinger tritt Miro immer weniger gern an. Es wäre daher das Größte für ihn wenn sich ihm endlich jemand annimmt und an den paar Kleinigkeiten, an denen es noch zu feilen gibt, arbeitet. Er lernt sehr schnell und gerne.

Mit netten Hündinnen ist Miro verträglich.
ID: 1198/Stand: 01.09.2014, Update: 09.06.2015
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Milou
Grand Basset Griffon Vendéen
Rüde, nicht kastriert, geb. 10.12.2010



Wer unseren Verein kennt, kennt auch die Ehrlichkeit in unseren Vermittlungstexten. Das „Schönreden bzw. Schönschreiben“ von schwierigen Hunden ist nicht so unser Ding. Durch die Ehrlichkeit bleiben zwar Anfragen oftmals aus, aber es bringt ja nix Interessenten mit mitleidserregenden Texten anzulocken, um dann zu erklären, dass wir es eigentlich mit einem schwierigen Hund zu tun haben. Aus diesem Grund mussten wir Milou´s Vermittlungstext die letzten Monate etwas „abschreckend“ gestalten.

Seit rund zwei Wochen ist er nun auf einer Pflegestelle eines Mitarbeiters von uns untergebracht und was sollen wir sagen?! Endlich gibt es wieder Positives über den Lausbub zu berichten und unsere Einschätzung, dass er eigentlich kein so schwieriger Hund ist, bestätigt sich.

Milou lebt auf der Pflegestelle mit einer souveränen Hündin und einer Katze zusammen. Da die Katze Hunde kennt, klappte die Zusammenführung sehr schnell, womit wir eigentlich gar nicht gerechnet hätten, da er Jagdtrieb zeigt (für Jäger halten wir ihn aber dennoch eher nicht für geeignet).

Er hat sich bisher allgemein recht gut eingefügt und unerwünschte Verhaltensweisen blieben bis dato weitestgehend aus. Was er zeigte, konnte sehr schnell abgestellt werden.

In den letzten beiden Familien, in denen Milou lebte, zeigte er Aggressionen im häuslichen Bereich und hat auch nicht davor zurück geschreckt seine Zähne einzusetzen, wenn er zu einem Ziel kommen wollte. Im Grunde ist Milou ein sehr unsicherer Hund, der eigentlich gar nicht die Führung übernehmen will. Lässt man ihn jedoch gewähren, wird er wieder in erlernte Verhaltensmuster fallen und sich künstlich größer machen als er ist.

Wir freuen uns sehr, dass Milou es bereits auf eine Pflegestelle, raus aus dem Zwinger geschafft hat und hoffen, dass Interessenten nun nicht denken, dass er ja quasi schon einen Platz hat. Man sollte den Umzug auf die Pflegestelle positiv sehen, da wir jetzt mehr über ihn berichten können und sehen, dass es mit den richtigen Leuten auch ein klasse Hund sein kann. Und wenn Milou vermittelt ist, kann vielleicht wieder ein anderer Notfall dort einziehen ;-)

Wir wünschen uns für Milou einen Haushalt bei gefestigten Menschen ohne Kinder. Gerne darf es bereits eine Hündin oder hundeerfahrene Katzen geben. Mit dem alleine bleiben wird er sicherlich gut klar kommen.

Auch nach der Vermittlung stehen wir Ihnen gerne noch zur Seite, sollten Probleme auftauchen bzw. haben eine Trainerin zur Hand, die Milou bereits ganz gut kennt.
ID: 1229/Stand: 08.10.2014, Update: 04.12.2015
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Timmy
Australian Shepherd
Rüde, kastriert, geb. 15.12.2012



Schaut mich an. Ich bin ein reinrassiger Aussie vom Züchter. Meine Züchterin hat hier im Tierheim allerdings nie nach mir gefragt, obwohl sie weiß dass ich hier und das schon viele Monate. Eine Nachfrage wäre das Mindeste gewesen, oder?! Aber nun gut, die Leute hier haben sich Meiner angenommen und kümmern sich sehr gut um mich.

Mit meinen Hundekumpels und auch mit Katzen habe ich draußen keinerlei Probleme. Meine Freundin Nadine lässt mich beispielweise außerhalb der Öffnungszeiten ohne Leine über den Hof flitzen. Da interessieren mich die Hofkatzen kein bisschen. Ich habe allgemein nichts daran Dingen hinterher zu jagen.

Wer mich kennenlernt und genau beobachtet, sieht, dass ich meist ein richtiges nettes Kerlchen bin. Fremden gegenüber zeige ich bei genauem Betrachten meist Meideverhalten, bin aber grundsätzlich freundlich gestimmt. Wenn ich jemand kenne und liebe, bin ich sehr aufmerksam und schaue auch an der Leine sehr häufig zurück. Kuschelstunden liebe ich und lasse mich dann auch richtig fallen.

Nach diesen Zeilen werden viele zum Hörer greifen und meine Vermittlerin Nadine anrufen weil sie mich adoptieren möchten. Aber ich muss jetzt noch ein paar Erklärungen ergreifen weshalb ich eigentlich hier gelandet bin und in der Vermittlung nicht einfach bin.

Mein erstes Frauchen hatte mich als Welpe zu sich geholt. Vermutlich war ich von Anfang an nicht der richtige Hund für diese Familie. So habe ich die Familie in den zwei Jahren, in denen ich dort lebte, nach meiner Pfeife tanzen lassen. Ich teilte sowohl in der Familie, als auch im Umfeld einige Bisse aus, brachte Trainer an ihre Grenzen und sollte letzten Endes eingeschläfert werden. Dank des Tierarztes wurde mein Potential zum „Rehabilitieren“ erkannt und das Tierheim nahm mich auf. Das war im September 2014.

Seit meiner Ankunft hier gab es sehr viele Nachfragen nach mir, leider auch eine gescheiterte Vermittlung. Ich bin aber nicht einfach nur ein Aussie, der etwas stur ist, sondern muss (situationsbedingt) als bissiger Hund betitelt werden, der Menschen sofort checkt und einstuft. Ich lese dich besser als du es selbst tust und erkenne Lücken im System sofort. Sollten bereits Hunde bei dir leben werde ich nach Eingewöhnung vermutlich auch versuchen diese Hunde gegen meine Menschen abschirmen zu wollen. Auch das musst du regeln können.

Meine Maulkorbgewöhnung wird hier im Tierheim weiter ausgebaut. Denn zumindest in der Anfangsphase kann man in vielen Situationen nicht auf den Maulkorb verzichten. Wer das nicht glauben kann, lässt am Besten die Finger von mir. Interessenten werden genau ausgewählt, gerade weil schon eine Vermittlung scheiterte. Auch da wurde nicht geglaubt, dass ich auch anders kann.

Wenn du nun aber doch noch glaubst, dass du mir gewachsen bist, dann rufe Nadine an oder schreibe ihr. Treffen mit mir finden nämlich nur nach einem ersten Gespräch und Terminvereinbarung statt: info@tierheimzweibruecken.de oder 01 72-6 52 23 42 (wochentags ab 17 Uhr).
ID: 1252/Stand: 23.10.2014, Update: 13.07.2015
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Gerry
Jack Russell Mischling
Rüde, nicht kastriert, geb. ca. 2010


Gerry war die ersten Tage als er zu uns kam ein Häufchen Elend, verstand die Welt nicht mehr und hat keinen an sich rangelassen. Alleine das Bild des ersten Tages, welches zuerst online war, hatte gezeigt, wie der Rüde sich grad fühlen musste.

Seit der Ankunft am 29.11.2014 ist er aufgetaut. Verschiedene Personen haben sein Vertrauen geschenkt bekommen, gehen mit ihm spazieren und er freut sich über sie. Allerdings sind auch diese Personen nicht davon befreit einen Wutausbruch von Gerry zu verspüren, wenn ihm etwas gehörig gegen den Strich geht.

Obwohl Gerry im vorherigen Zuhause mit Kindern zusammen gelebt hat, werden wir ihn nicht zu einer Familie mit Kindern vermitteln. Dafür hat er eigentlich gar kein Nervenkostüm. Er ist ein extrem unsicherer Rüde und mit halbstarken Rassekollegen überhaupt nicht vergleichbar.

Gerry braucht eine starke Person an seiner Seite, an der er sich anlehnen und die Verantwortung abgeben kann. Mit ihm muss noch viel gearbeitet werden. Sein Selbstvertrauen muss gestärkt werden, während er auch ganz klare Regeln braucht dass nicht er es ist, der den Ton angibt.

Gerry kann einem unglaublich leid tun, weil er sicherlich nicht nur Gutes erfahren hat und vermutlich immer völlig falsch eingeschätzt wurde. Vermutlich hielt man ihn für einen „dominanten Hund“, der mal kräftig was auf den Deckel kriegen muss.

Seine Vermittlung wird vermutlich nicht die Einfachste, aber wir sind zuversichtlich seine Menschen irgendwann zu finden!

Sollten Sie sich für unseren Schützling interessieren, so setzen Sie sich bitte direkt mit unserer Ansprechpartnerin Frau Bender in Verbindung. Entweder per Mail: info@tierheimzweibruecken.de oder 01 72-6 52 23 42 (wochentags ab 17 Uhr) Sie kann Ihnen weitere Infos geben und einen Kennenlerntermin mit Ihnen vereinbaren.


 
Sam
Labrador Retriever
Rüde, kastriert, geb. 08/2012



Das erste Mal lernten wir Sam Anfang 2015 kennen als er als Fundhund zu uns kam. Kurz darauf kam er dann als Abgabehund zu uns. Die Lebenssituation hatte sich geändert und man wurde dem blonden Rüden nicht mehr gerecht.

Da Sam von den Vorbesitzern als kinderlieber, netter Hund beschrieben wurde und sich auch so zeigte, vermittelten wir ihn Ostern 2015 an eine Familie. Leider kam er drei Monate später zurück, da er Auffälligkeiten zeigte.

Sam ist ein Paradebeispiel dafür, dass auch der Labrador als Familienhund Grenzen und Regeln braucht und sich nicht von selbst erzieht. Bei Sam wurde in der Vergangenheit vermutlich ein bisschen was versäumt. So nach und nach präsentiert er Eigenheiten an denen es zu feilen gilt.

Sam zeigt Ressourcenaggression und hat auch kein Problem damit seine Zähne einzusetzen wenn er das Gefühl hat, dass ihm jemand sein Futter streitig machen will. An solch einer Problematik kann man allerdings sehr gut arbeiten und dem Hund schnell deutlich machen, dass man lediglich Futterverwalter und nicht Konkurrent ist.

Der dreijährige Rüde ist hundeverträglich, zeigt aber auch bei uns im Tierheim, dass er hier gerne im Bezug aufs Futter den Ton angibt. Wir halten ihn aber durchaus als Zweithund vermittelbar. Man sollte dann getrennt füttern.

Sam kann stundenweise alleine bleiben und ist mit klaren Regeln und Grenzen sicher ein toller Begleiter. Stellen Sie sich jetzt zähnefletschenden Problemhund vor. Sondern einen netten Rüden im besten Alter, der mit Hilfe eines guten Trainers absolut händelbar ist.
ID: 1361/Stand: 16.02.2015, Update: 31.07.2015
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