HUNDE Seite 1

 
Gerry
Jack Russell Mischling
Rüde, nicht kastriert, geb. ca. 2010


Gerry gehört leider zu den Hunden, die schon länger bei uns auf ein Zuhause warten. Eigentlich bringt er die perfekte Größe und auch Optik mit um bei Besuchern schnell ins gewünschte Raster zu fallen. Seine Charaktereigenschaften haben bisher jedoch Jeden Abstand von einem näheren Kennenlernen lassen. Seit November 2014 hat Gerry deshalb schon einige unserer Schützlinge kommen und gehen sehen.

Interessenten, die sich für Gerry interessieren, sollten die Bereitschaft mitbringen Gerry ein paar Mal zu besuchen. Er ist misstrauisch gegenüber Fremden. Hat er die Gelegenheit auszuweichen, kommt es hier in der Regel aber zu keinen Problemen. Er geht auch draußen unauffällig an fremden Menschen vorbei. Möchte sich von diesen jedoch nicht bedrängen lassen. Aber auch wenn er seine Leute gut kennt, möchte er sich in Konfliktsituationen ungerne einschränken lassen und hat hier Mittel und Wege gefunden sich Freiraum zu verschaffen.

Die Spaziergänge mit ihm sind recht entspannt, wenn man ihn einzuschätzen weiß und ihn führt. Gerry braucht einen mental starken Menschen an seiner Seite, auf den er sich verlassen kann.

Gerry saß zeitweise in einer Hundegruppe bei uns, was anfangs ganz gut funktionierte. Er zeigte dann allerdings, dass er bei schwächeren Hunden zum Mobber wird und auch bei neuen Hunden gerne Stunk machen will. Deshalb können wir uns derzeit nur eine Vermittlung als Einzelhund oder aber zu einer Hündin vorstellen, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Katzen mag er nicht.

Eine Vermittlung an eine Familie mit Kindern ist nicht möglich. Das alleine bleiben bereitet ihm sicherlich keine Probleme.

Möchten Sie vielleicht dieser verlässliche Mensch für Gerry sein? Gerne erzählt Ihnen unserer Frau Bender in einem persönlichen Gespräch noch mehr über unseren Schützling. Schreiben Sie am besten eine Mail an: info@tierheimzweibruecken.de wenn Sie denken, dass Sie und Gerry zueinander passen könnten. Mit dem richtigen Know-how wird man binnen weniger Zeit einen prima Kumpel in Gerry finden können. Diesen Platz hatte der kniehohe Mischling in seinem bisherigen Leben leider nicht.
ID: 1301/Stand: 01.12.2014, Update: 23.06.2016
PDF-Datei


 
Sam
Labrador Retriever
Rüde, kastriert, geb. 08/2012



Lernen Besucher unseren Sam im Tierheim kennen, stellt sich die Frage warum dieser liebe, nette, gemütliche Familien-Labrador schon ein dreiviertel Jahr bei uns im Tierheim auf ein Zuhause wartet.

Dieser Umstand tut uns sehr leid, denn Sam ist zu 95 % der Zeit ein herzensguter Labbi, wie man sich einen Hund nur wünschen kann. Verträglich, kinderlieb, freundlich, guter Benimm an der Leine…

Dann kommen irgendwann aber die restlichen 5 % von Sam hinzu. Seine Fressleidenschaft ist nämlich so ausgeprägt, dass er sein Futter mit allem ihm zur Verfügung stehenden Mittel verteidigt und das sind nun mal leider seine 42 Argumente, die er im Maul trägt. So kam es leider schon vor, dass er zugebissen hat, wenn das Futter seiner Meinung nach nicht schnell genug bei ihm ankam oder die Schüssel zu früh weggeholt wurde.

Die Kastration von Sam war leider ein Fehler, denn dadurch kam seine Ressourcenaggression leider erst richtig zum Tragen. An der Kastration kann man nun nichts mehr ändern, aber den Futterneid kann man wieder in den Griff kriegen. Dafür bedarf es aber erfahrenen Haltern, die vor Sam nicht zurück schrecken und nicht gleich die Flinte ins Korn werfen wenn es nicht so läuft wie gewollt.

Mit Hunden ist Sam gut verträglich und zeigt ein gutes Sozialverhalten, das er auch nur dann mal vergessen kann, wenn Futter im Spiel ist. Wir halten ihn aber durchaus kompatibel in der Mehrhundehaltung.

Zu Kindern werden wir ihn natürlich auf Grund seiner Problematik nicht vermitteln.

Er hat mäßiges Temperament, kann alleine bleiben und ist draußen ein sehr angenehmer Begleiter, den man auch gut überall mit hinnehmen kann.
ID: 1361/Stand: 16.02.2015, Update: 29.02.2016
PDF-Datei


 
Cora
Hütehund-Mischling
Hündin, nicht kastriert, geb. ca. 2010



Cora kam im Sommer 2016 aus wirklich übelsten Haltungsbedingungen zu uns ins Tierheim. Wir könnten aus dem Vermittlungstext von Cora jetzt eine Mitleidsnummer machen. Nach dem Motto: Armer Hund sucht liebevollen Halter. Wir sind jedoch bekannt für unsere ehrlichen Texte, die auch nicht immer unbedingt 10 Interessenten anlocken.

Liebevolle Menschen sucht Cora zwar, aber Übernehmer sollten wissen was mit Cora auf sie zukommt. Anfangs wirkte die Hündin noch recht aufgeschlossen und wir dachten, dass sie gute Chancen in der Vermittlung hat. Nach Absetzen ihrer Welpen und nach einkehren des Tierheimalltags zeigt sich jedoch, dass diese Hündin mit Stress nicht umgehen kann. Wo sollte sie das auch gelernt haben? Im Animal-Hoarding-Haushalt sicherlich nicht.

Spaziergänge mit Cora sind recht anstrengend, das muss man einfach so sagen. Menschen- und Hundebegegnungen lassen sie sehr gestresst reagieren. Das äußert sich zum Teil in wildes Drehen, Leinebeißen, jammern etc. Man sollte in dem Bereich wissen wie man diesen Hund hieraus holt. Die Vermittlung in eine Großstadt wäre keinesfalls das Richtige. Man muss Cora die normale Welt Schritt für Schritt näher bringen. Es kann auch gut sein, dass sich einige Verhaltensweisen bereits legen wenn sie aus dem Tierheimstress draußen ist.

Wir sind gerade dabei Cora wieder zu vergesellschaften, da sie zeitweise auf jeden neuen Hund sehr gestresst reagiert hat. Wir könnten uns aber die Vermittlung zu einem Rüden gut vorstellen. Sie möchte eben anfangs in Ruhe gelassen werden. Kommuniziert hier aber sehr klar, so dass das Gegenüber sehr gut weiß wie man sich hier zu verhalten hat.

Zu kleinen Kindern und Katzen kann Cora nicht ziehen.
ID: 1698/Stand: 16.08.2016, Update: 23.04.2017
PDF-Datei


 
Jamie
Mischling
Hündin, nicht kastriert, geb. ca. 2014



Jamie ist seit dem Sommer 2016 bei uns im Tierheim. Wir sind stolz über die Entwicklung, die sie im Laufe dieser Monate gemacht hat. Vom absoluten Duckmäuschen, was angefasst werden und Zuneigung nicht kannte, zu einer Hündin, die mittlerweile anfängt auf Menschen zuzugehen und ihnen mehr und mehr vertraut.

Einzig das Geschirr anziehen und anleinen im Zwinger findet sie noch etwas gruselig. Aber auch das wird sich in einem neuen Zuhause sicher schnell bessern wenn sie merkt, dass es Gassi geht. Auf den Spaziergängen ist sie ein angenehmer Begleiter und läuft gerne mit. Sie stänkert nicht gegen die anderen Hunde und wird derzeit auch mehr und mehr mit alltäglichen Dingen konfrontiert, was sie gut annimmt.

Jamie sucht eine verständnisvolle Familie ohne kleine Kinder. Die kennt sie schlicht und ergreifend nicht. Ein sicherer Rüde an ihrer Seite wäre sicherlich von Vorteil. Obwohl sie mit vielen Hunden zusammen gelebt hat, glauben wir nicht, dass die Vermittlung zu einer Hündin so sinnvoll wäre. Aber man müsste im Tierheim einfach die Sympathie testen. Ob sie Katzen mag, können wir zum derzeitigen Zeitpunkt nicht sagen.

Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Zusammenleben im Haus mit ihr recht reibungslos verlaufen wird.
ID: 1700/Stand: 16.08.2016, Update: 17.01.2017
PDF-Datei


 
Captain
Mischling
Rüde, nicht kastriert, geb. ca. 2014



Captain haben wir im Juli 2016 mit fünf weiteren Hunden aus einem Animal Hoarding Fall übernommen.

Am Tag der Ankunft hatten wir wirklich die Hände überm Kopf zusammen geschlagen und uns gefragt was mit diesen Hunden los ist. Gesehen haben wir solche Hunde aus einem deutschen Haushalt noch nie. Die Hunde erinnerten einem an verwilderte Straßenhunde, die bisher keinen Kontakt zu Menschen hatten. Streicheln, Zuwendung, Aufmerksamkeit… Fehlanzeige.

Captain wirkte anfangs am offensten, zeigte aber nach kurzer Zeit bei uns ein völlig anderes Verhalten und zog sich nur noch in die Hütte zurück und kam gar nicht mehr raus. Den Tierheimstress konnte er überhaupt nicht bewältigen.

Auch bei ihm wussten wir irgendwann, dass „uns schön füttern“ nicht zum Erfolg führen wird und haben ihn mit Hilfe von doppelter Sicherung aus dem Zwinger geholt. Zugegeben: Das war Stress und machte ihm auch keinen Spaß. Aber wir sind derzeit auf einem guten Weg und er ist unterwegs schon viel lockerer, fängt auch mal an zu schnüffeln. Menschenbegegnungen verunsichern ihn nach wie vor. Bis er Vertrauen in die Menschen gefunden hat, das wird dauern.

Captain muss gemeinsam mit seinen neuen Menschen Vertrauen und Selbstbewusstsein entwickeln. Er darf durch Mitleid nicht in seiner Furcht bestärkt werden. Er ist verträglich mit Artgenossen und schließt sich Hunden besser an als Menschen.

Mit diesem Hund wird man viel Geduld, aber auch Erfahrung für solchen Hundetypen haben. Aber wir sind sicher. Nach einigen Monaten in einer neuen Familie wird man stolz auf sich sein können was man gemeinsam erreicht hat.
ID: 1701/Stand: 17.08.2016, Update: 03.11.2016
PDF-Datei


 
Keks
Beauçeron-Border Collie Mischling
Rüde, nicht kastriert, geb. 30.05.2015



Keks gehört leider zu den Hunden, die sich im Zwinger nicht sonderlich nett bei Fremden präsentieren. Er bellt und gebärdet sich wild. Im Grunde fürchet er sich jedoch vor Fremden und versteckt mit diesem Verhalten seine eigentlichen Wesenszüge.

Keks kam als Abgabehund zu uns, da die vorherigen Halter mit dem Verhalten des Rüden überfordert waren. Ganz unschuldig sind sie allerdings nicht daran weshalb dieser Hund so geworden war. Schließlich kam Keks sogar bei ihnen auf die Welt. Er scheint bis zur Ankunft bei uns nicht viel kennengelernt zu haben. An der Leine als sein Vorbesitzer ihn brachte, markierte er noch den Halbstarken und es war ratsam als Fremder Abstand zu halten. Alleingelassen im Zwinger sah man dann jedoch, dass er ein Häufchen Elend war, welches einem leid tun konnte.

Die Abgabe liegt nun schon ein paar Monate zurück und der junge Rüde hat sich bei uns eingelebt. Er hat von der Welt mehr kennengelernt und tobt zwischenzeitlich im Freilauf auch mit Hündinnen von uns. Außerhalb des Zwingers kommt er derzeit auch mit fremden Menschen klar, was eine gute Prognose mit sich bringt, dass dieser Hund mit der entsprechenden Führung ein angenehmer Begleiter werden kann.

Keks muss lernen, dass nicht er in der Zuständigkeit ist, sondern seine Menschen die Dinge für ihn regeln. Das klingt oftmals leichter als es dann in der Realität ist. Für Hundeanfänger ist Keks daher nicht geeignet. Auch nicht für einen Haushalt mit Kindern, da er auch bei Besuch nicht freudig auf jeden zugehen wird.

Wir wünschen uns für unseren Keks ruhige Menschen mit viel Zeit, die bereit sind mit dem jungen Rüden durch Dick und Dünn zu gehen und ihm die Zeit geben, die er braucht.

Wir können uns vorstellen, dass er wenige Stunden alleine bleiben kann. Eine sichere Hündin an seiner Seite wäre vermutlich nicht das Schlechteste.
ID: 1708/Stand: 22.08.2016, Update: 01.01.2017
PDF-Datei


 
Timmy
Deutscher Schäferhund
Rüde, kastriert, geb. 02.10.2008



Timmy ist leider ein Hund, bei dem wir Angst haben, dass er das Tierheim nicht mehr verlassen wird. Er ist zwar „erst“ seit rund 5 Monaten bei uns, aber es gab bisher nicht eine einzige Anfrage für den Rüden, dessen Leiden bei uns als sehr hoch einzustufen ist. Natürlich versuchen wir dieses Leiden so gut es geht zu lindern, aber so wirklich gelingen will uns das nicht.

Timmy hat 8 Jahre in einer Familie gelebt, wo er mit im Schlafzimmer geschlafen hat und eigentlich nicht alleine sein musste.

Er kam dann am 28.10.2016 auf Anordnung des Ordnungsamtes zu uns. Er war bereits seit einigen Monaten nach dem Landeshundegesetz als „gefährlich“ eingestuft. Leider war seiner Familie nicht bewusst was auf dem Spiel stand, das üben wurde versäumt usw.

Der Leidtragende ist in diesem Fall – wie leider so oft – der Hund. Timmy sitzt nun nach acht Jahren einsam im Zwinger. Er wurde geliebt, da sind wir uns ganz sicher. Er hat sicherlich auch nichts Schlechtes erfahren. Aber es konnte ihm keiner vermitteln, dass nicht er die Dinge regeln muss.

Bisher ist es uns leider nicht gelungen ihn mit einer Hündin zu vergesellschaften. Man hat das Gefühl, dass sein Stress viel zu groß ist um sich mit einem Artgenossen einzulassen. Früher war er wohl verträglicher. Vielleicht klappt es außerhalb vom Stress besser mit ihm und Hunden. Zu Katzen kann er leider nicht.

Sein Verhalten gegenüber Fremden ist derzeit gut. Er wird natürlich auf Grund seiner Einstufung bei uns nur mit Maulkorb ausgeführt, aber dies zeigt uns, dass er kein sonderlich schwieriger Hund ist. Seine Unruhe und seine Hektik machen uns traurig.

Wir suchen für Timmy die berühmt berüchtigte Nadel im Heuhaufen. Eine Stelle ohne andere Tiere, ohne Kinder, die Bezugsperson sollte nach Möglichkeit sehr viel zu Hause sein und sich mit Hunden auskennen, die Schutztrieb haben. Außerdem sollte derjenige bereit sein die Auflagen zu erfüllen.

Für Rückfragen zu Timmy und seinen Auflagen kontaktieren Sie bitte unsere Frau Bender, Tel. 01 72-6 52 23 42 oder info@tierheimzweibruecken.de
ID: 1762/Stand: 03.11.2016, Update: 03.04.2017
PDF-Datei


 
Larry
DSH–Malinois-Mischling
Rüde, nicht kastriert, geb. 2015



Larry kam als Abgabehund zu uns. Abgegeben wurde er von einem Diensthundeführer, der sich dem Hund vor einigen Wochen angenommen hatte, weil eine Bekannte mit dem Hund nicht mehr klar kam. Auf Dauer ging das bei ihm aber leider auch nicht und so kam Larry dann am Freitag, den 13. zu uns. Wir wollen hoffen, dass ihm dieser Tag dann für die Zukunft eher Glück als Pech bringt.

Der junge Rüde wurde als Malinoiswelpe gekauft. Wir sehen in ihm aber nicht nur einen Belgischen, sondern auch einen Deutschen Schäferhund. Eigentlich zeigt der junge Rüde typisches Verhalten von Hunden dieser Rasse, die bisher keine Führung bekommen haben. Rassekennern wird es nicht neu sein, dass gerade der Mali sehr schnell den Weg nach Vorne nimmt, wenn hinten dran jemand ist, der dem Hund keine Sicherheit bieten kann. So lief es auch mit Larry. Er nahm seine Besitzerin nicht ernst, hat sie auch mal gemaßregelt und sich nichts sagen lassen.

Nun ist er bei uns und leider können wir es uns jetzt schon vorstellen. Er wird bei uns im Stress sehr schlecht Ruhe finden, wird abnehmen und ein Nervenbündel sein. Gerne hätten wir diesem Hund das Tierheim erspart, aber oft sind schnell gefundene Plätze für die Typen Hund eben nicht die Passenden und so müssen wir uns jetzt in Ruhe umsehen wie wir diesen Hund wieder an den Mann oder aber die Frau kriegen.

Wir müssen Larry nun selbst noch etwas kennenlernen und einschätzen, bevor wir noch mehr über ihn berichten können. Der Umgang mit Artgenossen ist derzeit nicht sonderlich gut, da müssen wir ebenfalls schauen. Die Einschätzung momentan lautet „sympathieabhängig“ bis schlecht. Von anderen Hunden lässt er sich ungern die Butter vom Brot nehmen. Kinder mag er übrigens nicht, da er in der Vergangenheit wohl geärgert wurde (weshalb Besitzer das nicht verhindert haben wissen wir leider nicht).

Katzen mag Larry nicht leiden.
ID: 1800/Stand: 16.01.2017
PDF-Datei


 
Ronja
DSH-Boxer-Mischling
Hündin, nicht kastriert, geb. 20.11.2015



Wer unsere Seite verfolgt, wird Ronja kennen, die nun leider nach zwei Monaten Vermittlung in beidseitigem Einvernehmen wieder zurück gebracht wurde. Was bei Ronja als Welpe/Junghund so alles schief gelaufen ist, konnten die Besitzer auf Zeit in den zwei Monaten leider nicht wieder gerade bügeln.

Wir lernten die unsichere Hündin im Alter von 7 Monaten bei der Abgabe kennen. Bereits da zeigte sie Tendenzen zur Angstaggression. Fremde konnten sie nicht anfassen als ihr Vorbesitzer sie an der Leine hatte. Im Zwinger bei uns angekommen, zog sie sich die ersten Tage zurück. Taute dann aber auf und wirkte außerhalb des Zwingers zwar unsicher, aber zeigte keine Aggression gegen Menschen. Im Zwinger sah das schon wieder anders aus.

Ronja wurde als Welpe von einem Tierschutzverein mit ihrer Schwester in einen Haushalt vermittelt. Hier wurde die erste ungünstige Basis geschaffen. Die Leute müssen gerade mit Ronja schon sehr früh überfordert gewesen sein, zogen aber fast schon zu spät die Handbremse.

Sie war dann einige Monate bei uns und wurde vermittelt. Sie zeigte sich bereits nach wenigen Stunden im neuen Zuhause territorial und aggressiv gegenüber Fremden. Wirklich so heftig wie man es selten nach so kurzer Zeit und vor allen Dingen bei so einem jungen Hund erlebt. Dies steigerte sich. Auch draußen ging mit fremden Menschen immer weniger und Ronja stellte oftmals ohne Maulkorb eine Gefahr dar.

Interessenten für Ronja sollten unseren Ausführungen Glauben schenken. Es ist gut möglich, dass sie sich bei uns nun wieder recht problemlos zeigen wird. Wir erleben es sehr häufig, dass Hunde bei der Abgabe an der Leine toben, bei uns dann aber kleine Brötchen backen und die Problematik erst dann wieder auftritt wenn sie vermittelt sind. Man sollte hier aber an unsere Ausführungen und unsere Erfahrungen glauben, statt sich auf den Ist-Stand des Hundes im Tierheim zu konzentrieren.

Mit Artgenossen ist sie verträglich. Zu Katzen kann sie nicht vermittelt werden.

Ronja wird nur in absolut erfahrene Hände ohne Kinder vermittelt. Sie kann nicht alleine bleiben und braucht Menschen mit sehr viel Zeit. Man darf einen solchen Hund zu Hause nicht „erst mal ankommen lassen“. Denn ansonsten wird beispielsweise der 1. Besuch der nach 1 Woche kommt zähnefletschend und im Vorwärtsgang empfangen. Sie braucht vom ersten Moment an klare Regeln und einen festen Platz zugewiesen. Sie ist mit dieser Rolle, die sie trägt nicht glücklich und wünscht sich Menschen, die die Dinge zukünftig für sie regeln.
ID: 1819/Stand: 08.02.2017
PDF-Datei


 
Luca und Timba
Luca: Labrador, Hündin, kastriert, geb. 28.03.2005
Timba: Labrador-Mischling, Rüde, kastriert, geb.09.06.2007


Luca   Timba
 

 


Luca ist die Mutter von Timba. Beide kamen auf Grund eines Todesfalles zu uns ins Tierheim.

Wir wollen auch in diesem Fall das fast Unmögliche möglich machen und Mutter und Sohn gemeinsam vermitteln. Die Beiden waren in ihrem ganzen Leben nie getrennt. Sohn Timba orientiert sich sehr an seiner Mutter Luca, weshalb wir sie in keinem Fall trennen möchten. Der Verlust des Zuhauses und der Umzug ins Tierheim ist schon schwer genug.

Die Beiden haben bisher mehr oder weniger draußen mit der Möglichkeit zum Zugang zu einer Scheune gelebt. Wir möchten die Beiden nun aber definitiv näher beim Menschen haben und wünschen uns, dass sie mit ihrer Familie im Haus leben. Schön wäre in jedem Fall ein Garten, wo sie sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen können.

Mit anderen Hunden sind sie wohl grundsätzlich verträglich. Katzen kennen die Beiden nicht. Sie sind kinderlieb und mögen die Nähe zum Menschen sehr.

Gerade Luca braucht altersbedingt keine großen Spaziergänge mehr. Sie hat vermutlich altersbedingte Zipperlein.
ID: 1820/Stand: 16.02.2017
PDF-Datei


Rückwärts blätternZum SeitenanfangVorwärts blättern