HUNDE Seite 1

 
Julie
Griechischer Mischling
Hündin, kastriert, geb. 03/2009



 
Traurige 1450 Tage ist es nun schon her, seit Julie auf Grund von Überforderung bei uns abgegeben wurde. Diese Zahl ist fast so unglaublich, dass wir sie selbst kaum glauben können. Warum aber sitzt das hübsche Hundemädchen schon so lange bei uns?

Julie kam ursprünglich als Welpe von Griechenland nach Deutschland in eine Familie. Sie war mit zwei Rüden aufgewachsen und wurde vermutlich als Nesthäkchen zu sehr betüddelt. Julie war diese schwache bzw. nicht vorhandene Führung nicht bekommen und so verlor sie immer öfters die Fassung bei Hundebegegnungen und auch fremden Menschen.

Sie kam also mit dem Stempel „Problemhund“ zu uns ins Tierheim. In den letzten 4 Jahren ist viel passiert und Julie ist sowohl ruhiger, aber auch besser gearbeitet worden. Wird sie von jemand ausgeführt, der das „Aufplustern“ bei Hundebegegnungen sofort korrigiert, ist der Spaziergang recht entspannt. Bei fremden Menschen ist sie nur noch distanziert und nicht mehr aggressiv. Fremde sollten sie jedoch nicht bedrängen und erst mal Vertrauen aufbauen bevor sie beispielsweise eng mit ihr kuscheln wollen.

Julie geht hier im Tierheim nicht gerne spazieren. Viel lieber liegt sie irgendwo auf einer Erhöhung und hat die Umgebung im Auge, damit ihr auch ja nichts entgeht.

Die Vermittlung zu einem Rüden ist durchaus denkbar.

Auf Grund der langen Zeit, die Julie schon bei uns ist, machen wir Abstriche was ihre Vermittlung betrifft. Da sie sich sehr gerne draußen aufhält und auch im Winter bei uns das geheizte Innenhaus nur selten annimmt, könnten wir uns auch vorstellen sie in Außenhaltung zu vermitteln. Allerdings nicht eingesperrt in einem Zwinger.

Mit Ziegen beispielsweise hat Julie kein Problem. Katzen hingegen gehören nicht zu ihren Freunden.

Interessenten für unsere Julie sollten bereits Hundeerfahrung besitzen. Außerdem sollten die Gegebenheiten für einen Hund wie sie passen. Kinder sollten nicht im neuen Zuhause sein.

Sollten Sie sich für unseren Schützling interessieren, so setzen Sie sich bitte direkt mit unserer Ansprechpartnerin Frau Bender in Verbindung. Entweder per Mail: info@tierheimzweibruecken.de oder 01 72-6 52 23 42 (wochentags ab 17 Uhr) Sie kann Ihnen weitere Infos geben und einen Kennenlerntermin mit Ihnen vereinbaren.
ID: 0276/Stand: 16.09.2013, Update: 10.07.2015
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Felix
Rumänischer Mischling
Rüde, kastriert, geb. 2010



Felix stammt ursprünglich aus einer großen Auffangstation, der Smeura, in Rumänien. Tierschützer hatten ihn als Welpe hierher gebracht und darum gebeten, dass wir ihn aufnehmen. Dies taten wir damals und vermittelten ihn noch als Welpe in eine Familie.

Leider gab die Familie ihn nach zwei Jahren wieder an uns zurück, weil sie nicht mehr mit ihm zurecht kam. Nach rund einem halben Jahr fand Felix eine neue Bleibe bei einem Paar, welches sich seiner annahm. Leider scheiterte auch diese Vermittlung nach wenigen Wochen da es in einer Konfliktsituation zu einem Beißvorfall kam.

Seither haben wir einige neue Erkenntnisse über Felix gewinnen können. Dies im Detail hier aufzuschlüsseln würde den Rahmen sprengen. So viel an dieser Stelle: Felix ist in der Lage, Vertrauen aufzubauen und hat inzwischen eine gute Bindung zu seinem Betreuer aufbauen können. Der Betreuer, der sich viel mit Felix beschäftigt hat, war mit ihm und einem weiteren Hund beispielsweise für zwei Wochen im Tierschutzzentrum Weidefeld und hat dort mit ihm gearbeitet. Er wird Interessenten gerne mit Felix' Eigenarten vertraut machen und diesbezüglich für Fragen zur Verfügung stehen. Mit Artgenossen kommt Felix gut klar. Er teilt sich bei uns den Zwinger mit einem Rüden. Die beiden sind sehr harmonisch miteinander. Felix bleibt für mehrere Stunden alleine zu Hause ohne die Wohnung auf den Kopf zu stellen.

Felix ist aufgrund seiner Herkunft und Vorgeschichte ein unsicherer Hund, der nicht bedrängt werden will. Daher sollte sein neues Zuhause ihm Sicherheit bieten und hundeerfahren sein. Als Kamerad für Kinder ist er nicht geeignet.

Sollten Sie sich für unseren Schützling interessieren, so setzen Sie sich bitte direkt mit unserer Ansprechpartnerin Frau Bender in Verbindung. Entweder per Mail: info@tierheimzweibruecken.de oder 01 72-6 52 23 42 (wochentags ab 17 Uhr) Sie kann Ihnen weitere Infos geben und einen Kennenlerntermin mit Ihnen vereinbaren.
ID: 0680/Stand: 30.12.2012, Update: 10.07.2015
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Diva
Rottweiler
Hündin, kastriert, geb. 04.06.2007


Diva verzeichnet diesen Monat (Februar 2015) leider ihren traurigen zweijährigen Aufenthalt bei uns im Tierheim. Das ist mehr als schade, denn sie hatte bereits davor mindestens zwei Jahre in einem französischen Tierheim auf ein Zuhause gewartet.

Über ihr Leben vor dem jahrelangen Tierheimaufenthalt wissen wir leider nichts. Aber es ist zu vermuten dass Diva bisher nicht die besten Erfahrungen gemacht hat und auch nicht sehr gut gehalten wurde.

Sie ist nicht der einfachste Hund. Leider müssen wir das so sagen. Gerade im Tierheim sieht man ihr im Zwinger oft an, dass sie gestresst ist und man sie dann auch lieber in Ruhe lassen sollte. Sie hat in den zwei Jahren im Tierheim nie jemand gebissen, aber schon mal in die Luft geschnappt wenn ihr etwas zu viel wurde. Wobei wir das als positiv ansehen, denn es ist immer noch ein adäquates Ausdrucksverhalten um einem mitzuteilen, dass man gerade eine Grenze überschritten hat. Ziel ist in jedem Fall ihre Grenze zu erkennen bevor sie gezwungen ist zu schnappen. Dies klappt im Tierheim sehr gut.

Mit einigen Menschen hat sie sehr schnell Freundschaft geschlossen und konnte dann zum Spazieren gehen mitgegeben werden. Aber auch hier gilt: Anfangs am Besten in Ruhe lassen und sie kommen lassen. Mit zunehmendem Vertrauen in den Menschen wird sie dann auch gelassener.

Sie ist mit einigen Rüden gut verträglich und tobt dann auch ausgelassen durch den Freilauf. Allerdings gibt es auch Artgenossen, die sie gar nicht leiden mag (meist Hündinnen) und da sollte man auch Abstand halten. Allerdings vermuten wir dahinter auch viel Tierheimstress. Interessenten mit einem größeren Rüden sollten es auf jeden Fall zu einem Kennenlernen kommen lassen.

Zu Katzen kann Diva auf keinen Fall vermittelt werden, die hat sie zum Fressen gern. Auch die Vermittlung zu kleinen Hunden und Kindern ist uns zu heikel.

Im Freilauf dreht sie dann auch mal richtig auf, gibt Gas und freut sich darüber, wenn man ihr das Bällchen wirft.

Bei Diva´s Vermittlung machen wir Abstriche was wir üblicherweise nicht machen. So könnten wir uns bei Diva eine Vermittlung als Wachhund mit zeitweiser Zwingerhaltung vorstellen. Mit ihren acht Jahren würde sie ihren Posten noch sehr ernst nehmen und könnte hier beispielsweise einem Rüden Gesellschaft leisten.

Sollten Sie sich für unseren Schützling interessieren, so setzen Sie sich bitte direkt mit unserer Ansprechpartnerin Frau Bender in Verbindung. Entweder per Mail: info@tierheimzweibruecken.de oder 01 72-6 52 23 42 (wochentags ab 17 Uhr) Sie kann Ihnen weitere Infos geben und einen Kennenlerntermin mit Ihnen vereinbaren.
ID: 0704/Stand: 04.02.2013, Update: 10.07.2015
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Bexter
Bordercollie-Mischling
Rüde, kastriert, geb. 07/2006



Bexter hat im Juni 2014 leider schon seinen traurigen einjährigen Aufenthalt bei uns zu verzeichnen. Schon mehr als ein Jahr lang wartet er bei uns auf ein neues Zuhause.

Wir hatten den kuscheligen, etwas pummeligen Teddybär von weiter weg übernommen, da sich die dortigen Tierheime geweigert hatten, einen Hund mit dieser Vorgeschichte aufzunehmen. Es würde den Rahmen sprengen diese Geschichte hier niederzuschreiben. Unsere Frau Bender wird Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, wenn sie sich für ihn interessieren.

Bexter war vermutlich von Anfang an in den falschen Händen. Anders können wir es uns nicht erklären, dass er dort so aus dem Ruder gelaufen. Wir kennen ihn nun ja schon gut ein Jahr lang und können ihn als relativ leichtführig und sehr freundlich und verschmust beschreiben, wenn er jemanden kennt.

Nichts desto trotz ist er kein Hund, den man als „easy going“ oder Anfängerhund beschreiben kann. Wir wünschen uns für ihn ein Paar oder eine Einzelperson ohne Kinder, die Hundeerfahrung haben und verantwortungsbewusst mit dem Hund unterwegs sind.

Bexter riskiert beim Spaziergang bei direkten Hundebegegnungen zwar ganz gerne eine große Klappe, aber dürfte im Großen und Ganzen als recht verträglich beschrieben werden. Er teilt sich bei uns schon sehr lange den Zwinger mit einem Kastraten und hat vor Ankunft bei uns ein paar Wochen in einer Pension im gemischten Rudel gelebt. Zu Katzen kann er leider nicht vermittelt werden.

Für Bexter werden Paten gesucht, die seinen Aufenthalt finanziell unterstützen! Er freut sich auch immer wieder über Diättrockenfutter.

Sollten Sie sich für unseren Schützling interessieren, so setzen Sie sich bitte direkt mit unserer Ansprechpartnerin Frau Bender in Verbindung. Entweder per Mail: info@tierheimzweibruecken.de oder 01 72-6 52 23 42 (wochentags ab 17 Uhr) Sie kann Ihnen weitere Infos geben und einen Kennenlerntermin mit Ihnen vereinbaren.
ID: 0822/Stand: 15.06.2013, Update: 10.07.2015
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Bernard
Staffordshire Terrier Mischling
Rüde, kastriert, geb. ca. 08/2013



Eigentlich vermittelten wir Listenhunde in den letzten Jahren sehr gut. Nicht jedoch Bernard. Er wartet leider schon mehr als ein Jahr bei uns, was heißt, dass er schon mehr als die Hälfte seines Lebens im Tierheim verbracht hat. Wir wünschen uns für unseren Berni nun endlich ein Zuhause, in dem man ihn nicht nur so nimmt wie er ist, sondern auch die Erziehung weiter vertieft.

Dank unserer ehrenamtlichen Hundetrainerin Andrea Herl von der Hundeschule Pandora hat Bernard in den letzten Monaten riesige Fortschritte gemacht was die Leinenführigkeit, als auch das Verhalten gegenüber Hunden angeht. Der Anblick von Artgenossen hat ihn anfangs nämlich sehr in Wallung gebracht. Im jetzigen Trainingszustand hat Berni gelernt andere Hunde auch mal links liegen zu lassen bzw. souveränen Artgenossen auch mal Guten Tag zu sagen. Dennoch wird Bernard kein Hund mehr, den man ungesichert in eine Hundegruppe laufen lassen kann. Oder den man an der Leine einfach mitlaufen lässt. Er braucht eine klare Führung, weil sich ansonsten auch das Verhalten gegenüber Hunden wieder verschlechtern wird.

Menschen begegnet unser kleiner Terrier freundlich und manches Mal auch etwas zurückhaltend. Eine Vermittlung zu kleinen Kindern kommt für uns nicht in Frage. Katzen und Kleintiere gehören nicht zu Berni´s Freunden.

In den eigenen vier Wänden sehen wir Bernard als ruhigen Mitbewohner, dem wir mittlerweile auch durchaus zutrauen mal etwas alleine bleiben zu können.

Wir wünschen uns für Bernard eine Familie ohne kleine Kinder, die bereits Hundeerfahrung gesammelt haben und den jungen Rüden verantwortungsbewusst halten. Ein sicher eingezäunter Garten wäre natürlich traumhaft.

Sollten Sie sich für unseren Schützling interessieren, so setzen Sie sich bitte direkt mit unserer Ansprechpartnerin Frau Bender in Verbindung. Entweder per Mail: info@tierheimzweibruecken.de oder 01 72-6 52 23 42 (wochentags ab 17 Uhr) Sie kann Ihnen weitere Infos geben und einen Kennenlerntermin mit Ihnen vereinbaren.
ID: 1098/Stand: 23.03.2014, Update: 30.07.2015
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Miro
Schnauzer-Mischling
Rüde, kastriert, geb. 2013



Unser liebenswerter Miro „feiert“ im August 2015 leider schon trauriges Einjähriges bei uns. Viele Artgenossen hat er seither ausziehen sehen und blieb leider immer wieder zurück. Niemand hat sich in den letzten Monaten ernsthaft für ihn interessiert. Schade, denn er hat schon so viele Fortschritte zu verzeichnen.

Wäre er noch in der Tötungsstation in Ungarn wo er ursprünglich mal her war, hätte er vermutlich schon einen Platz gefunden. Warum aber soll er es jetzt – nur weil er in einem deutschen Tierheim sitzt – weniger verdient haben ein Zuhause zu finden!? Auch hierzulande warten viele Fellnasen, die endlich mal in einer Familie willkommen geheißen werden wollen.

Viele Gassigeher haben bereits ihr Herz an unsere schwarze Schönheit verloren. Doch leider sind das alles Menschen, die Miro aus welchen Gründen auch immer nicht adoptieren können. Nun stellt sich uns natürlich die Frage wann sich endlich jemand in ihn verliebt der die Möglichkeit hat ihn aufzunehmen.

Katzen und Kleintiere sollten nicht in seinem neuen Zuhause vorhanden sein. Er hat Jagdtrieb, an dem es noch zu arbeiten gilt.

Den Weg zurück in den Zwinger tritt Miro immer weniger gern an. Es wäre daher das Größte für ihn wenn sich ihm endlich jemand annimmt und an den paar Kleinigkeiten, an denen es noch zu feilen gibt, arbeitet. Er lernt sehr schnell und gerne.

Mit netten Hündinnen ist Miro verträglich.
ID: 1198/Stand: 01.09.2014, Update: 09.06.2015
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Milou
Basset Griffon Vendéen
Rüde, chemisch kastriert am 27.01.2015, geb. 10.12.2010



Milou kam leider aus der Vermittlung zurück weil er gebissen hat und bereits nach wenigen Tagen seinen Menschen erklärte wie sie sich im Haus zu bewegen hatten. Je mehr er sich einlebte, desto größere Register zog er.

Leider macht diese Tatsache unseren Franzosen zu einem der schwer Vermittelbaren. Hier müssen Menschen mit einem großen Erfahrungsschatz gefunden werden, die in solchen Situationen lieber einen Schritt vor als zurück gehen und sich von Milou nicht einschüchtern lassen.

Sicher hat Milou in seinem bisherigen Leben nicht nur Gutes erfahren. Er ist in vielen Situationen eher unsicher, trumpft aber mehr und mehr auf, wenn sich sein Gegenüber klein macht und er sich in der stärkeren Position sieht. Draußen macht er gerne „sein eigenes Ding“ und lässt den Menschen am anderen Ende der Leine links liegen.

Es wird sicher eine ganze Weile dauern bis ein entspanntes Zusammenwohnen mit dem Strubbel möglich sein wird. Gesucht werden Menschen, die diese Herausforderung annehmen.

Die Vermittlung zu einer souveränen Hündin, die ihm Grenzen setzt, wäre denkbar.

Sollten Sie sich für unseren Schützling interessieren, so setzen Sie sich bitte direkt mit unserer Ansprechpartnerin Frau Bender in Verbindung. Entweder per Mail: info@tierheimzweibruecken.de oder 01 72-6 52 23 42 (wochentags ab 17 Uhr) Sie kann Ihnen weitere Infos geben und einen Kennenlerntermin mit Ihnen vereinbaren.
ID: 1229/Stand: 08.10.2014, Update: 10.07.2015
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Timmy
Australian Shepherd
Rüde, kastriert, geb. 15.12.2012



Schaut mich an. Ich bin ein reinrassiger Aussie vom Züchter. Meine Züchterin hat hier im Tierheim allerdings nie nach mir gefragt, obwohl sie weiß dass ich hier und das schon viele Monate. Eine Nachfrage wäre das Mindeste gewesen, oder?! Aber nun gut, die Leute hier haben sich Meiner angenommen und kümmern sich sehr gut um mich.

Mit meinen Hundekumpels und auch mit Katzen habe ich draußen keinerlei Probleme. Meine Freundin Nadine lässt mich beispielweise außerhalb der Öffnungszeiten ohne Leine über den Hof flitzen. Da interessieren mich die Hofkatzen kein bisschen. Ich habe allgemein nichts daran Dingen hinterher zu jagen.

Wer mich kennenlernt und genau beobachtet, sieht, dass ich meist ein richtiges nettes Kerlchen bin. Fremden gegenüber zeige ich bei genauem Betrachten meist Meideverhalten, bin aber grundsätzlich freundlich gestimmt. Wenn ich jemand kenne und liebe, bin ich sehr aufmerksam und schaue auch an der Leine sehr häufig zurück. Kuschelstunden liebe ich und lasse mich dann auch richtig fallen.

Nach diesen Zeilen werden viele zum Hörer greifen und meine Vermittlerin Nadine anrufen weil sie mich adoptieren möchten. Aber ich muss jetzt noch ein paar Erklärungen ergreifen weshalb ich eigentlich hier gelandet bin und in der Vermittlung nicht einfach bin.

Mein erstes Frauchen hatte mich als Welpe zu sich geholt. Vermutlich war ich von Anfang an nicht der richtige Hund für diese Familie. So habe ich die Familie in den zwei Jahren, in denen ich dort lebte, nach meiner Pfeife tanzen lassen. Ich teilte sowohl in der Familie, als auch im Umfeld einige Bisse aus, brachte Trainer an ihre Grenzen und sollte letzten Endes eingeschläfert werden. Dank des Tierarztes wurde mein Potential zum „Rehabilitieren“ erkannt und das Tierheim nahm mich auf. Das war im September 2014.

Seit meiner Ankunft hier gab es sehr viele Nachfragen nach mir, leider auch eine gescheiterte Vermittlung. Ich bin aber nicht einfach nur ein Aussie, der etwas stur ist, sondern muss (situationsbedingt) als bissiger Hund betitelt werden, der Menschen sofort checkt und einstuft. Ich lese dich besser als du es selbst tust und erkenne Lücken im System sofort. Sollten bereits Hunde bei dir leben werde ich nach Eingewöhnung vermutlich auch versuchen diese Hunde gegen meine Menschen abschirmen zu wollen. Auch das musst du regeln können.

Meine Maulkorbgewöhnung wird hier im Tierheim weiter ausgebaut. Denn zumindest in der Anfangsphase kann man in vielen Situationen nicht auf den Maulkorb verzichten. Wer das nicht glauben kann, lässt am Besten die Finger von mir. Interessenten werden genau ausgewählt, gerade weil schon eine Vermittlung scheiterte. Auch da wurde nicht geglaubt, dass ich auch anders kann.

Wenn du nun aber doch noch glaubst, dass du mir gewachsen bist, dann rufe Nadine an oder schreibe ihr. Treffen mit mir finden nämlich nur nach einem ersten Gespräch und Terminvereinbarung statt: info@tierheimzweibruecken.de oder 01 72-6 52 23 42 (wochentags ab 17 Uhr).
ID: 1252/Stand: 23.10.2014, Update: 13.07.2015
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Gerry
Jack Russell Mischling
Rüde, nicht kastriert, geb. ca. 2010


Gerry war die ersten Tage als er zu uns kam ein Häufchen Elend, verstand die Welt nicht mehr und hat keinen an sich rangelassen. Alleine das Bild des ersten Tages, welches zuerst online war, hatte gezeigt, wie der Rüde sich grad fühlen musste.

Seit der Ankunft am 29.11.2014 ist er aufgetaut. Verschiedene Personen haben sein Vertrauen geschenkt bekommen, gehen mit ihm spazieren und er freut sich über sie. Allerdings sind auch diese Personen nicht davon befreit einen Wutausbruch von Gerry zu verspüren, wenn ihm etwas gehörig gegen den Strich geht.

Obwohl Gerry im vorherigen Zuhause mit Kindern zusammen gelebt hat, werden wir ihn nicht zu einer Familie mit Kindern vermitteln. Dafür hat er eigentlich gar kein Nervenkostüm. Er ist ein extrem unsicherer Rüde und mit halbstarken Rassekollegen überhaupt nicht vergleichbar.

Gerry braucht eine starke Person an seiner Seite, an der er sich anlehnen und die Verantwortung abgeben kann. Mit ihm muss noch viel gearbeitet werden. Sein Selbstvertrauen muss gestärkt werden, während er auch ganz klare Regeln braucht dass nicht er es ist, der den Ton angibt.

Gerry kann einem unglaublich leid tun, weil er sicherlich nicht nur Gutes erfahren hat und vermutlich immer völlig falsch eingeschätzt wurde. Vermutlich hielt man ihn für einen „dominanten Hund“, der mal kräftig was auf den Deckel kriegen muss.

Seine Vermittlung wird vermutlich nicht die Einfachste, aber wir sind zuversichtlich seine Menschen irgendwann zu finden!

Sollten Sie sich für unseren Schützling interessieren, so setzen Sie sich bitte direkt mit unserer Ansprechpartnerin Frau Bender in Verbindung. Entweder per Mail: info@tierheimzweibruecken.de oder 01 72-6 52 23 42 (wochentags ab 17 Uhr) Sie kann Ihnen weitere Infos geben und einen Kennenlerntermin mit Ihnen vereinbaren.


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