Deutscher Tierschutzbund
 
 

Falk

Falk, Deutsch Langhaar, geb. 09.12.2010, Rüde, nicht kastriert

Falk befindet sich seit Juli 2019 bei uns im Tierheim und im Laufe der Monate müssen wir uns nach immer besseren kennenlernen eingestehen, dass er zu unseren schweren Jungs zählt. Einer bei dem wir uns fragen wie er (lebendig) nochmal den Weg aus unserem Tierheim finden soll. Eigentlich müsste man ihn in eine „Resozialisierungsstelle“ geben… Aber diese Plätze sind rar gesät, oftmals voll bis unters Dach und vor allen Dingen eines: Teuer! (rund 900,- monatlich) Die Preise sind durchaus gerechtfertigt für die Arbeit, die solche Trainer leisten… Aber für Tierheime kaum bezahlbar. Und Hauptsache weg, egal wohin, ist auch nicht unser Ding.

Aber fangen wir mal mit Falk´s Vorzügen an. Er zeigt sich recht gut verträglich mit Artgenossen und könnte sicherlich auch in eine Mehrhundehaltung ziehen. Bei Rüden gibt es sicher auch mal den ein oder anderen, der er ihn mit seiner forschen Art nicht ganz so mag, aber Falk ist keiner der Streit sucht.

Oberflächlich betrachtet ist Falk in 90% seiner Zeit ein netter, unauffälliger Rüde, der manches Mal etwas überdreht für sein Alter wirkt. Keinesfalls zählt er mit seinen 9,5 Jahren zur Seniorengruppe. Er ist agil, begleitet einem durchaus auf mehrstündigen Spaziergängen und hat im Tierheim schon 2 Magendrehungen überlebt, ohne groß mit der Wimper zu zucken. Ein Hund, der sicherlich noch einige Jahre vor sich haben wird. Toll wäre, müsste er diese nicht im Tierheimzwinger verbringen.

Nun aber zu Falk´s 10% Seite, die wir jetzt leider schon mehr als einmal kennengelernt haben. Das „kleinere“ Problem ist seine Ressourcenverteidigung. Er nimmt sich gerne mal Dinge und gibt sie nicht mehr her. Seien es Decken, die er für sich beansprucht, auseinander nimmt und sich dabei auch nicht stören lassen möchte, Futter verteidigt. Schon dieser Punkt würde ihn zum schwer Vermittelbaren machen, da er durchaus bereit ist seine 42 Argumente dafür einzusetzen.

Das größte Problem ist jedoch, dass Falk sehr schnell die Nerven verlieren kann und dann wie eine Klapperschlange um sich beißt. Das gibt Löcher und es fließt Blut, was von Falk durchaus auch so gewollt ist. Auslöser waren hier bisher Lappalien. Zumindest aus menschlicher Sicht gesehen. Mangelnde Frustrationstoleranz halten wir hier für den Auslöser.

Klar ist, dass Falk nicht in einen Haushalt mit Kindern kann. Katzen und Kleintiere würde er als gestandener Jagdhund zuverlässig aus dem Weg räumen.

Kontakt

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